Bildbeschreibung: Kommandantenbau der Festung Rosenberg in Kronach
© Mett Media / B.M.23.10.2026 17:00Burgen, Schlösser, mittelalterliche Städte und abwechslungsreiche Landschaften machen die Burgenstraße zu einer der traditionsreichsten Ferienstraßen Deutschlands. Ins Leben gerufen wurde sie am 10. März 1954 von den Städten Mannheim, Heidelberg, Heilbronn,
Rothenburg ob der Tauber, Ansbach und Nürnberg. Ursprünglich verband die touristische Route Mannheim mit Nürnberg. 1994 wurde sie nach der Öffnung der Grenzen nach Osten bis nach Prag verlängert. Die rund 1.100 Kilometer lange historische Strecke führte dabei durch reizvolle Landschaften und vorbei an mehr als 90 Burgen und Schlössern.
Von Mannheim aus führte die Route durch das Neckartal und weiter durch fränkische Landschaften bis nach Böhmen. Dabei begegnen Reisende eindrucksvollen Zeugnissen verschiedener Epochen. Mittelalter, Barock und Klassizismus haben entlang der Strecke ihre Spuren hinterlassen und machen die Reise zu einer abwechslungsreichen Zeitreise. Burgen und Schlösser erzählen von Rittern, Fürsten und vergangenen Herrschergeschlechtern, während historische Städte und Bauwerke weitere Einblicke in die Geschichte vermitteln.
Zu den besonderen Stationen zählt
Bamberg. Der über 1.000 Jahre alte Bamberger Dom prägt gemeinsam mit den historischen Bauten des Dombergs das Stadtbild. Der Domberg bildet den historischen Kern Bambergs und war einst Mittelpunkt des Reiches unter Kaiser Heinrich II. Mit der Gründung des Bistums Bamberg im Jahr 1007 und dem Bau des Doms wurde hier der Grundstein für ein bedeutendes historisches Ensemble gelegt.
Auch Nürnberg gehört zu den traditionsreichen Stationen der Burgenstraße. Hier lässt sich die Reise durch die Geschichte mit einem Besuch des Germanischen Nationalmuseums verbinden.
Besonders eindrucksvoll wird die Reise in die Vergangenheit auf der Burg Rabenstein im Ahorntal in der Fränkischen Schweiz. Die rund 800 Jahre alte Burg bietet regelmäßig einen großen Mittelaltermarkt, der als größter und beliebtester Mittelaltermarkt Nordbayerns bezeichnet wird. Historische Gruppen aus ganz Deutschland schlagen dort ihre Lager auf und lassen gemeinsam mit Aktionskünstlern, mittelalterlichen Feldschlachten und Schaukämpfen, Musik und Feuershows eine längst vergangene Zeit lebendig werden. Auch Handwerker und Händler vermitteln Einblicke in historische Berufe.
So verbindet die Burgenstraße eindrucksvolle Bauwerke mit abwechslungsreichen Landschaften und lebendiger Geschichte. Wer sich auf ihre Spuren begibt, entdeckt nicht einfach eine Ferienstraße, sondern eine Reise durch Jahrhunderte – von den mittelalterlichen Burgen und Städten über prachtvolle Schlösser des Barocks bis zu den Zeugnissen des Klassizismus.
Weitere Infos unter https://www.burgenstrasse.de/