Hahnenmoor, Herzlake
Höhenlage: ca. 18 m ü. NHN
(Kartenansicht)Das Hahnenmoor ist ein Naturschutzgebiet, das sich südlich von Herzlake, östlich von Dohren und nördlich von Grafeld erstreckt.
Das rund 620 ha große Hochmoorgebiet beheimatet u.a. zahlreiche hochmoortypische Pflanzenarten, wie z. B. Wollgräser, Sonnentaugewächse, Moor-Glockenheide und Schnabelriede.
Das Hahnenmoor war mit seinen früher ausgedehnten Torfflächen für die Menschen in der Region lebenswichtig. Die Torfrechte führten zu teils blutigen Auseinandersetzungen zwischen den angrenzenden Dörfern, die oft auch mit dem unklaren Grenzverlauf in dem schwer zugänglichen Moor zusammenhingen.
Der Dreiherrenstein wurde im Jahre 1652 aufgestellt und markierte die Stelle, an der die autonomen Hochstifte Münster und Osnabrück mit der Grafschaft Lingen zusammenstießen.
Ein schönes Naturschauspiel ist die Wollgrasblüte von etwa April bis Mitte Juni. So weit das Auge reicht, schmücken die Früchte der Pflanze mit ihren weißen langen "Wollschöpfen" die meist in den 1980er Jahren stillgelegten Moorflächen nördlich von Münster, die zu großflächigen Naturparks umgewidmet wurden.
Wollgräser besiedeln vorwiegend Moorstandorte. Sie sind leicht erkennbar durch ihren weißen Wollschopf, der aus den langen Blütenhüllfäden der Früchte besteht. Entgegen der geläufigen Annahmen handelt es sich bei der "Wollgrasblüte" jedoch nicht um die Blüte, sondern um die Frucht der Moorpflanze.
Kartenansicht / Lage:
Das rund 620 ha große Hochmoorgebiet beheimatet u.a. zahlreiche hochmoortypische Pflanzenarten, wie z. B. Wollgräser, Sonnentaugewächse, Moor-Glockenheide und Schnabelriede.
Das Hahnenmoor war mit seinen früher ausgedehnten Torfflächen für die Menschen in der Region lebenswichtig. Die Torfrechte führten zu teils blutigen Auseinandersetzungen zwischen den angrenzenden Dörfern, die oft auch mit dem unklaren Grenzverlauf in dem schwer zugänglichen Moor zusammenhingen.
Der Dreiherrenstein wurde im Jahre 1652 aufgestellt und markierte die Stelle, an der die autonomen Hochstifte Münster und Osnabrück mit der Grafschaft Lingen zusammenstießen.
Ein schönes Naturschauspiel ist die Wollgrasblüte von etwa April bis Mitte Juni. So weit das Auge reicht, schmücken die Früchte der Pflanze mit ihren weißen langen "Wollschöpfen" die meist in den 1980er Jahren stillgelegten Moorflächen nördlich von Münster, die zu großflächigen Naturparks umgewidmet wurden.
Wollgräser besiedeln vorwiegend Moorstandorte. Sie sind leicht erkennbar durch ihren weißen Wollschopf, der aus den langen Blütenhüllfäden der Früchte besteht. Entgegen der geläufigen Annahmen handelt es sich bei der "Wollgrasblüte" jedoch nicht um die Blüte, sondern um die Frucht der Moorpflanze.
Geo-Koordinaten Hahnenmoor: Breite 52° 39' 9.322" (52.6526), Länge 7° 38' 54.006" (7.6483)
Weitere Gewässer in der Region: See Busemühle (ca. 6,14 Kilometer entfernt), Haselünner See (ca. 10,13 Kilometer entfernt), Münzebrocks Mersch (ca. 11,05 Kilometer entfernt), Moorwinkel (ca. 13,29 Kilometer entfernt), Saller See (ca. 15,89 Kilometer entfernt) und Ankumer See (ca. 19,52 Kilometer entfernt)Orte:
Die Gemeinde Berge liegt im Landkreis Ostercappeln des Bundeslandes Niedersachsen.
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Die Gemeinde Dohren liegt im Landkreis Emsland des Bundeslandes Niedersachsen.
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Die Samtgemeinde Herzlake liegt im Landkreis Emsland, an der Grenze zu den Nachbarkreisen Cloppenburg und Osnabrück, des Bundeslandes Niedersachsen.
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Die Gemeinde Wettrup liegt im Landkreis Emsland des Bundeslandes Niedersachsen.
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